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L´Herm - Die Strafe Gottes

Es könnte ein Drama von Shakespeare entsprungen sein doch es ist wohl eine wahre Geschichte. L ´Herm wird auch "Die Strafe Gottes"genannt.

 

Jean III.de Calvimont baute einst 1513 die Festung aus.

Das Drama begann als sein Sohn gewaltsamen und mysteriöse zu Tode kam.

 

Sein Sohn hinterlies seine Frau Anne d´Abzack und seine erst 3 jähre Tocher Marguerite. Seiner kleinen Tochter vererbte er alles. Seiner  Witwe vermachte er nichts , Anne d´Abzack ging leer aus.

 

Anne d´Abzack heiratete noch einmal. Sie vermählte sich mit Foucault d´ Aubusson der einen Sohn mit in die Ehe brachte. Um an das Erbe ihrer nun erwachsenen Tocher zu kommen zwang sie ihre Tocher sich mit dem Stiefsohn Francois zu vermählen.

 

Doch der Stief-Schwiegersohn Francois war in Marie d´Hautefort verliebt und hatte nur den einen Gedanken sich der ungeliebten Marguerite zu entledigen.

Das kam Anne d´Abzack sehr nahe, denn sie wollte an das Erbe ihrer Tochter kommen und macht bei dem Mordplan mit.

Marguerite wurde gezwungen einen Brief zu unterschreiben, der sie ihrer Güter enthob, danach wurde sie von  ihrem Mann Francoise erwürgt.  

 

1606 heiratet Francois seine Marie d´Hautefort und wohnt mit ihr in L´Herm. Doch er bekam wegen dem Mord keine Ruhe. Sein Nachbar Calvimont, ein Onkel der gemeuchelten Maguerite, macht einen Skandal daraus und zwang den Mörder sich vor Gericht zu stelllen. 1609 stellte Francois sich der Justiz in Paris und starb einige Jahre später in der Conciergerie von Paris.

 

Leider ist die Sache damit noch nicht zu Ende.    

                              

Seine Witwe Marie d´Hautefort zeigte sodann einen noch egozentrischen Charakter wie Anne d´Abzac. 
Sie ließ ihre beiden Brüder ermorden um sich in den rechtmäßigen Besitz des Schlosses Hautefort zu bringen.

Dafür wurde ihr erwachsener Sohn ermordet der auch eine Frau hatte und die nun Witwe war.

Marie d´Hauteforts Tochter Francois überlebte das Gemetzel.

 

Marie d´Hautefort sucht  Schutz und heirate den Witwer Raphaéle de Baudet der einen Sohn mit in die Ehe brachte. Raphéle de Baudet war außerdem ihr ehemaliger Komplize bei ihren Mordabsichten gegen ihre Brüder gewesen. Um das Bündnis zu festigen versprach sie ihre Tocher Francoise  an Raphaéle´s Sohn.

 

Dabei verschwieg sie, dass ihre Tochter Francoise bereits mit Godefroy de la Roche-Aymon verlobt war.  Deshalb trafen sich die beiden Gegner, Raphaéle´s Sohn und Godefroy zum Duell. Gegen aller Erwartungen tötet Godefroy seien Nebenbuler, Raphaéle´s Sohn.

 

Godefroy heiratete Francoise. Mit der Heirat von Francoise stand Godefroy auch im Dienste seiner Schwigermutter Marie d´Hautefort. Für sie tötet er im Duell auch noch einen Calvimont, der es gewagt hatte die Witwe ihres ermoreten Sohnes zu heiraten.

 

Ein Calvimont hatte einst ihren geliebten Francois d´Abusson den Skandal gemacht, auf dessen er dann im Gefängnis starb und sie zur Witwe wurde. Jetzt sollte ein Calvimont nicht in die Fußstapfen ihres ermordeten Sohnes gehen indem er ihre verwitwete Schwiegertochter heiratet und auch noch Erben könnte.

 

Ihre Tochter Francoise schenkt ihrem Mann Godefroy einem Mädchen das Leben und starb im Wochenbett.

 

Godefroy´s Tocher wuchs heran und heirate einen Mann den sie später im Krieg verlor. Sie heiratet erneut und ihr zweiter Mann wurde ermordet.

 

Raphaéle de Baudet war seiner Marie d´Hautefort ergeben und hörig. Für sie gab er den Mord an  Charel de Chaumont in Auftrag.  Es war einen Schwager, mit dem Marie d´Hautefort zerstritten war. Raphaéle de Baudet stirbt bei einem Feuergefecht das er selbst organiesiert hatte.

 

Marie d´Hautefort lebt von da an als Witwe. Sie hat nachweislich 4 Morde auf dem Gewissen (was  sie wohl nicht hatte) und 2 Todesfälle an denen sie nicht ganz unschuldig war. Sie starb eines natürlichen Todes in dem verfluchten Schloss L´Herm.

 

1682 wurde L´Herm von einer anderen Marie de Hautefort gekauft und an einen Bauern vermietet.

 

Einige der Nachfolgene Generationen von Hautefort widmeten sich eher dem Geistigen Leben im Kloster.

Verlassen wir das Unglückseelige Gemäuer über dies Brücke und wenden wir uns der friedlichen Umgebung zu.

Ein Bauerngehöft das ganz nah neben der Burgbrücke liegt.

Friedlich grasen die Schafe auf der Weide. Ein wohltuhender Anblick und so beruhigend

 

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