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Canyon du Verdon - unter Geiern und Kletterer

 

 

Eine  bei Bergsteigern  beliebte Region zum Klettern. Die Felswand Escalès hat den Namen von einfachen Querstangen aus Buchsbaumholz die in die Felswand eingelassen waren.

Frei über dem Abrund schweben. Mit mehr als 300 Routen sind die Schluchten des Verdon ein Bergsteigercentrum.

Wir waren mit unserem Moped unterwegs auf der Tour durch den Verdon - auf der "Route de Crête" - die Straße wurde extra gebaut um die Schönheiten der Schluch zugänglich zu machen.

Der Bartgeier wurde wieder angesiedelt und in Rougon befindet sich eine Aufzuchtstation.

Die Geier finden in der Verdon Schlucht geeignete Brutplätze.

 

 

Atemberaubender Aussichtspunkt von Trescaire die Felswand der Esclès. Die schwindelerregende Schlucht

5oo Meter Tief unten fließt der Verdon.

Der Tunnel du Fayet auf 943 Meter Höhe ist ca. 200 Meter lang und durch die seitlichen Öffnungen ist auch genügend Licht im Tunnel.

 

 

Färt man diese Straße durch den Tunnel weiter taucht von weitem die Arturby Brücke auf. Sie spannt sich über die Verdon Schlucht und wird gerne für Bungee jumping genommen.

Nähe Mescla fließt die Artuby aus ihrem engen Flussbett mit dem Verdon zusammen.

Bei klarer Sicht könnte man von der Hochebene Canjuers des Mittelmeer erblicken.

 

 

Am De L`Imbut  verschwindet der Fluß wie durch die Felsen aufgesaugt über eine Länge von fast 150 Metern.

Der Verdon eignet sich bestens für Rafting mit dem Boot. Diese Leute hier sind gerade mit ihrer Tour fertig geworden und wollen ihr Boot nun über die Straße zu ihrem Auto bringen.

Ein Gedenkstein erinnert an die erste Expedition. Am 11. August 1905 unternahmen Edouard Alfred Martel begleitet von Isidore Blanc, Louis Armand und A. Janet mit ihren Gehilfen und  einer denkbar schlechten, dazu schweren Ausrüstung die erste Durchfahrt durch den Canyon. Sie fuhren mit drei "Osgoods", ein Kanu aus Leinen, die Stromschnellen hinunter. Ein Boot ging auseinander und die Ausrüstung war nicht mehr zu retten. Drei der Teilnehmer konnten noch nicht einmal schwimmen. Nach dreieinhalb-tägiger Anstrengung war der Canyon endlich bezwungen.

E. A. Martel ging so  weit zu schreiben, dass es "der Amerikanischste aller Canyons der Alten Welt" wäre. Seine Meinung revidierte er selbst dann nicht,  nachdem er die Möglichkeit bekam und den Canyon des Colorado gesehen hatte.

Auf der Gedenktafel wird Isidor Blanc gedacht, der als Mitglied der Expedition im August 1905 teilgenommen hatte.

 

 

Der Korridor Samson ein gigantischer, wilder Einschnitt ist der Beginn der großen Schlucht.

 

 

Von der Gebirgshütte Malines aus geht der Wanderweg Martel bis hinauf zum Point Sublime.

Der Verdon fließt bei Sainte-Crox in einen Stausee. Für den Stausee musste das alte Dorf Salles-Sur-Verdon aufgegeben werden. Es ist am Rande des See´s neu entstanden.

 

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